Diskussionsbeitrag der EM Global Service AG: Energieerscheinungsformen durch Einsatz der primären Energiequellen Sonne, Mond und Erde.

„Trotz Sommerloch schlugen die Wellen der jüngsten Neuauflage des bereits vor 14 Jahren in Kraft getretenen EEG-Novelle hoch. Insgesamt ist das Ziel der Erneuerbare –Energie-Gesetzes, den Gesamtteil an Ökostrom von aktuell 25 Prozent bis 2015 auf 40 bis 45 Prozent zu steigern. Gekümmert soll sich gleichzeitig auch um die berühmte „Strompreisbremse“. Über das Vorgehen bis ins kleinste Detail schwieg man sich zwar noch aus, doch Experten streiten sich bereits, ob sich die geplante „Strompreisbremse“ bewerkstelligen lassen, die Medien berichteten ausgiebig, weitere Details bleiben damit abzuwarten“, so der Geschäftsführer der EM Global Service AG mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein.

Geothermie für stabile Stromerzeugung in Deutschland

Im Gegensatz zu Deutschland, wo Nutzungsstand und Potenziale noch weit auseinanderklaffen, ist die geothermische Stromerzeugung in anderen Ländern aufgrund der besseren geologischen Voraussetzungen seit Langem etabliert und wichtiger Bestandteil der Energie- bzw. Stromversorgung. Dies gilt vor allem für die USA, Island, Italien aber auch Indonesien. Der Aufwand für Planung, Genehmigung und Ausführung der Bohrungen ist sehr hoch und kostspielig. Daher benötigen derartige Anlagen lange Vorlaufzeiten. Das weltweit größte System ist unter anderem in Reykjavik auf Island und versorgt auf der Basis eines Nahwärmesystems eine Region mit einem Einzugsbereich von 180.000 Einwohnern mit Wärme.

Erneuerbare Energien, was ist das überhaupt?

Zur Unterstützung für diesen Diskussionsbeitrag in den Räumlichkeiten der EM Global Service AG ist ein Umweltexperte eingeladen und führt weiter aus: „Wenn wir heute von Erneuerbaren Energien sprechen, betrachtet man unterschiedliche Nutzungsoptionen. Das gilt nicht nur in Bezug auf die verschiedenartigen Quellen, sondern auch der zum Einsatz kommenden Technologien und der Verwendungsarten.

Primäre Energiequellen sind die Sonne, der Mond, die Erde

Die Erscheinungsformen reichen von Biomasse, Wasserkraft, Windkraft, Solarstrahlung durch die Energiequelle Sonne und bei der Energiequelle Mond zur Gravitation, bei der Energiequelle Erde Isotopenzerfall. Natürliche Energieumwandlungen durch Biomasseprodukte, durch Verdunstung, Niederschlag oder Schmelzen. Weitere Energieerscheinungsformen treten durch Atmosphärenbewegung, Wellenbewegung, Meeresströmung, Erwärmung an der Erdoberfläche und Atmosphäre, die Solarstrahlung auf. Beim Mond spielen die Gezeiten die ausschlaggebende Rolle und bei der Erde geht es um die Geothermik.

Technologie zur Energieumwandlung

Zur technischen Energieumwandlung kommen Heizkraftwerke, Konversionsanlagen, Wasserkraftwerke, Windenergieanlagen, Wellenkraftwerke, Meeresströmungskraftwerke, Wärmepumpen, Meereswärmekraftwerke, Fotolyse, Solarzellen, Photovoltaikkraftwerke, Kollektoren, solarthermische Kraftwerke zum Einsatz. Der Referent nennt weitere Beispiele. Beim Mond gibt es Gezeitenkraftwerke und bei der Erde geothermische Heizkraftwerke. Die Sekundärenergie versteht u. a. bei der Sonne Wärmestrombrennstoff, beim Mond wird Strom erzeugt und bei der Erde können durch die Geothermik Wärme und Strom erzeugt werden.

Erneuerbare Energien lassen sich vereinfacht klassifizieren nach ihrem Entstehungsursprung. Direkt oder in¬direkt aus der Solareinstrahlung abgeleitete Nutzungsmöglich¬keiten sind bspw. die Solarenergie (Photovoltaik, solar¬thermische Kollektorsysteme, solarthermische Kraftwerke), die Windenergie, die Wasserkraft sowie die Biomasse. Auf die Zerfalls Prozesse im Erdinneren zurückzuführen, ist die Nutzung der Erdwärme, sprich Geothermie.

Hohe Nutzungspotentiale durch den Einsatz von Erneuerbarer Energie

„Insbesondere die Biomasse zeigt sich als vielfältig verwendbar. Dies bringt nicht nur Vorteile, sondern hat aufgrund der insgesamt begrenzten Potenziale heute bereits zu intensiven Nutzungskonkurrenzen geführt“, so Ulrich Bock. Der Experte erläutert, dass die gesamten auf Erneuerbare Energien entfallenden Energieströme etwa dem 3000-Fachen des derzeitigen jährlichen Weltenergieverbrauchs entsprechen. Aufgrund vielfältiger Einschränkungen technischer, struktureller und ökologischer Art ist aber nur ein kleiner Anteil davon realistischerweise zu nutzen. Die Erneuerbaren Energien haben das Potential, zukünftig nicht nur einen erheblichen Anteil der Energieversorgung zu gewährleisten, sondern im Verbund mit einer klugen Strategie der rationelleren Energieverwendung diese auch dauerhaft zu sichern. Länder wie Norwegen machen es vor, da werden 98 % der Energie durch Wasserkraft generiert. Der Anteil der Erneuerbaren Energien ist damit unschlagbar. Die Umsetzung, wie was dafür bezahlt werden muss, wird weiterhin auch dort diskutiert.

Eine rege Diskussion schloss sich dieser Sommerveranstaltung der EM Global Service AG in Liechtenstein an, weitere Beiträge und Veranstaltungen sind geplant.

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